Eine Verrückte in einer verrückten Welt mit einem ach so normalen Leben

 


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Gedanken zur Gesellschaft...

(Auf "Fass mich nicht an" NR 3 müsst ihr noch warten, hab grad andere Dinge im Kopf)

Diese Welt macht mich krank. Oder ist es die Welt, die krank ist? Wahrscheinlich beides. Ich meine... man muss funktionieren. Brav das tun, was von einem erwartet wird. Freiheit? Eine Lüge. Eine Wahnvorstellung, die uns eingepflanzt wird, damit wir bloß so funktionieren, wie es gewünscht ist. Damit wir unseren Alltag wie jeden anderen Tag auch bewältigen, sodass alles schön weiter am Laufen bleibt. Zeit ist Geld.

Dir wird praktisch eine Knarre an den Kopf gehalten und gesagt: Verhalte dich normal. Abweichende Subjekte sind nicht erwünscht. Es interessiert hier eh keinen, ob du nicht mehr kannst, ob du komplett fertig bist. Behalt deine Probleme einfach für dich und hör auf, dich zu beschweren. Fall bloß nicht auf. Mach einfach weiter wie immer... das wird schon wieder *Waffe entsicher* ganz bestimmt.

Wie kann man denn da noch "normal" bleiben? Wenn man erstmal den Fehler gemacht hat, nachzudenken... dann hat man verschissen. Wenn man einmal den Fehler gemacht hat, hinter die Fassade zu schauen... was ja an sich auch keine große Schwierigkeit ist. Man darf nicht alles in schwarz und weiß aufteilen, muss versuchen, nicht einfach nur gut und böse zu sehen. Und schon hast du verschissen.

Wenn man einmal den Gedanken zulässt, dass die Welt viel größer ist als unsere Komfortzone und dass jeder Mensch ja nicht einfach so aus dem Nichts auftaucht... jeder hat seine Geschichte und seine Erlebnisse. Selbst der Serienmörder aus dem Fernsehen hat ja nicht einfach mal eben so beschlossen, Menschen umzubringen, weil er nichts besseres zu tun hatte und sich dachte "Jo lass mal machen ist bestimmt voll cool". Irgendwie muss der ja auch so geworden sein.

Irgendetwas muss bei ihm ja schief gegangen sein. Eine Gesellschaft, die massenhaft solcher Leute hervorbringt, kann nur kaputt sein. Der Typ hätte sich das vor seinem Leben wahrscheinlich nicht ausgesucht. Niemand wird als Arschloch gebohren... und jetzt überlege dir mal, dass jeder Mensch, dem du auf der Straße begegnest, jeder Mensch, den du kennst... dass jeder davon wahrscheinlich irgendetwas hat, dass ihm Sorgen macht, dass ihn dazu gemacht hat was er ist. Kannst du jetzt noch hassen? Ich kann es nicht. Kannst du noch den einen Menschen, der dir ständig sagt, wie scheiße du doch seist, dafür verurteilen? Er hat seine Gründe dafür, dass er vielleicht nicht versteht, wie sehr es doch wehtut. Dass er es vielleicht sogar genießt, wirklich Schaden anzurichten. 

Und doch wird uns immer vorgeschrieben, wie wir zu denken haben. Das ist böse, das ist gut. Diese Kategorisierung braucht man anscheinend auch, um nicht aus dem Muster zu fallen. Um nicht das Gefühl zu haben, dass einem gleich der Kopf platzt. Wenn man nämlich das alles erstmal begriffen hat, ist es zu spät. Dann fängt man an, alles zu hinterfragen, was einem vorgesetzt wird. Man kann sich an nichts mehr festhalten. Man begreift, dass diese Gesellschaft eigentlich total einsam ist - so, wie jeder vor sich hinlebt. So, wie keiner Verständnis für den anderen aufbringt. Eine Priese mehr Empathie würde keinem schaden. Aber wir sind egoistische Wesen.

28.9.14 22:31
 


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