Eine Verrückte in einer verrückten Welt mit einem ach so normalen Leben

 


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Warum sind wir uns nur so ähnlich

Du gehst über eine Bahnbrücke, Hand in Hand mit deinem Freund. Als ihr die Brücke betretet, verkrampft sich seine Hand in deiner und er spannt sich an. Du fragst: "Die höhe?" (Er hat Höhenangst) Er antwortet:"Auch. Aber ich mag Brücken auch einfach nicht." Du sagst nur: "Ach okay... ." Aber eigentlich willst du viel mehr sagen. Eigentlich willst du sagen:"Ich versteh schon. Ich kenn das."

Aber du sagst es nicht, weil du nicht sicher bist ob er dir glaubt. Ihr seid euch so ähnlich, dass du die Worte "Ich kenn das" viel öfter benutzen willst, als du es letztendlich tust. Warum tust du es nicht? Weil es so unglaublich unwahrscheinlich erscheint, dass die Gedanken zweier unterschiedlicher Leute sich so oft so nah kommen. Weil du es wohlmöglich selbst nicht glauben würdest, wenn du nicht selbst in deinem Körper stecken würdest.

Du hast Angst, dass er nur glaubt, du wolltest einfach wissender und schlauer erscheinen als du bist, dich wichtiger machen oder so. Einfach nur so tun als ob du ihn verstehen würdest. Er glaubt ja sowieso schon nicht, dass du ihn manchmal wirklich verstehst. Zumindest lässt er manchmal Kommentare los wie "Sowas kann niemand verstehen, der nicht dies oder das durchgemacht hat." . Also sagst du einfach nichts und denkst nur, wie gerne du ihm sagen würdest, dass du ihn verstehst. Wie gerne du mit ihm über bestimmte Dinge länger reden würdest, aber du hast Angst, irgendetwas Falsches zu sagen. Du willst in Momenten, in denen er offen redet (was eh einigermaßen selten vorkommt) nicht riskieren, ihn mit einer falschen Aussage hinter seine Schutzmauer zurückzuwerfen. Oder dass er durch eine falsch formulierte Aussage glaubt, du würdest es doch nicht verstehen.

Warum ist es dir überhaupt eigentlich so wichtig, darüber zu reden dass du es verstehst? Du weist es selbst nicht wirklich. Es ist dir nur wichtig, aber du hast keine Ahnung warum. Da ist nur dieses Gefühl, dass du es sagen willst. Aber du kannst es nicht. Weil du Angst hast, falsch verstanden zu werden. Weil du dir deine eigenen Worte selbst nicht glauben würdest. Weil du selbst nur denken würdest, dass der sprecher es nur so sagt, wenn es so oft von ihm zu hören währe.

Es ist nicht einfach, ständig in dieser Zwickmühle zu stecken. Das ist wohl der größte Nachteil daran, wenn man jemanden gefunden hat, dessen inneres dem eigenen so sehr ähnelt. Man hat nicht das gleiche erlebt, man kennt sich erst richtig seid etwa einem Jahr. Und doch gibt es so viel, das sich gleicht, dass es eigentlich komplett unmöglich sein müsste, dass es so jemanden gibt. Dass man diesen jemand so früh findet. Es ist alles so unwahrscheinlich, dass man selbst dran zweifelt. Allerdings wird einem immer wieder das Gegenteil bewiesen.

13.7.14 20:38
 


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