Eine Verrückte in einer verrückten Welt mit einem ach so normalen Leben

 


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Wer bin ich eigentlich?

 Hallo an jeden, der sich vielleicht die Mühe macht, diesen Blog zu lesen. So unwarscheinlich das auch sein mag.

Ich unterstütze SvV nicht, ich weis, dass es ein Fehler ist. Jeder, der jetzt aufhört zu lesen, weil er sich denkt, dies sei nur ein gewöhnlicher Blog von der Art "Ritzen und Suizid", sollte vielleicht einfach diesen Eintrag zuende lesen... das ist nämlich nicht so.

( Stell dir vor, dass du, jedes Mal wenn du einen scharfen Gegenstand wie ein Messer oder eine Schere siehst, daran denkst, dich selbst zu verletzen. Dass du dir einbildest, wie sich dieser Gegenstand in deine Haut bohrt und Schmerzen und einen roten Striemen hinterlässt. Dass du jedes Mal daran denken musst, wenn jemand auch nur von diesen Gegenständen spricht oder wenn du jemanden bluten siehst. Selbst wenn du Narben siehst. Jedes Mal denkst du daran, wie gut es jetzt täte, Schmerzen zu haben.)

Ich bin ein 17 jähriges Mädchen aus Niedersachsen, dass nach außen hin ein ganz normales Leben führt: ich gehe in die 11. Klasse eines Gymnasiums, ich lebe bei meinen Eltern, habe Freunde, gehe auf Partys, habe Hobbys und einen festen Freund.

Wenn man mich allerdings anschaut, fällt schon auf, dass ich nicht das normale Mädchen bin, das ich sein könnte. Meine Haare sind leuchtend blau, mein Kleidungsstil teils eher (Gothic-/)Emoorientiert und meine Schultasche ist mit Buttons übersäht.

Wer genauer hinsieht, wird vielleicht sogar die drei Narben auf meinem Arm entdecken- drei parallele, rote Kratzer auf meinem linken Unterarm. Zwar sind diese Narben wohl etwas merkwürdig, aber da sie nicht von einer Klinge stammen fällt nicht sofort auf, dass es sich dabei um Selbstverletzung handelt.

Meine Geschichte und die Gründe dafür sind lang, vor allem aber leide ich unter Depressionen. Vielleicht habe ich ja irgendwann mal die Zeit, zu bloggen, wie es dazu kam... aber das kann ich jetzt nicht.

Seit September letzten Jahres sind meine inneren kleinen Dämonen besonders stark und werden auch immer stärker - trotz einem unglaublich verdtändnisvollen Freund (wie kann er auch anders, er war ja selbst mal in der Psychiatrie deswegen) und einem Therapeuten, den ich mir schließlich gesucht habe.

Ich denke täglich, stündlich daran mich zu verletzen, auch wenn ich es eigtl erst 2x wirklich exzessiv getan habe und es inzwischen wieder geschafft habe, über einen Monat "clean" zu sein.

Warum jemand sich selbst Schmerzen zufügen will? Um zu wissen, dass man real und am leben ist, um sich selbst weniger tot zu fühlen, um aufzuhören zu denken und sich den Schmerzen hingeben zu können, um sein eigenes Blut zu sehen, um aggressionen rauszulassen, die man nicht gegen andere richten möchte, um die Gefühle, die man nicht aussprechen kann, doch noch nach außen zu bringen, es gibt tausend Gründe dafür.

Letztendlich weis jeder, der sich selbst verletzt, dass es keine Probleme löst, sondern nur neue schafft.

Ich habe meinem Freund geschwohren, alles zu versuchen, um erneute Selbstverletzung zu verhindern... er hat selbst erlebt wie das sonst enden kann.

Das ist ein extrem kurzer Blick hinter die Fassade des Mädchens mit dem ach so normalen Leben.

4.1.14 13:00
 


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