Eine Verrückte in einer verrückten Welt mit einem ach so normalen Leben

 


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Was im letzten Jahr passierte und warum ich still war

Hey Leute

Seit dem ich das letzte mal gebloggt hab ist viel viel Zeit vergangen. Ich habe mich, mein Leben und meine Einstellung in Teilen sehr verändert. Ich bin inzwischen 19, mein Abi ist bestanden, ich bin seit 01.01.16 verlobt und ein erster Job ist auch gefunden.

Ausserdem habe ich viel nachgedacht und meine Psyche hat sich ziemlich verbessert. Natürlich ist nicht alles rosig und in Butter, aber ich gehe ganz anders damit um. Ich weis jetzt, wie ich denken und handeln muss, um nicht komplett depressiv in meinem Bett zu versacken ( was nicht heist, dass ich es jedesmal schaffe, aber es ist ein großer Vortschritt ) .

Das Wichtigste war zu begreifen, dass nichts passieren würde, was meine Probleme einfach verschwinden lässt. Ich musste wirklich verstehen, dass alles in meiner Hand liegt. Niemand würde kommen und mir auf magische Weise helfen. Ich musste mich selbst da raus bringen, selbst handeln - aufhören, im Bett zu liegen und alles aufzuschieben und in mich reinzufressen.

Ich habe meinen Arsch bewegt, mir ein Ehrenamt und ein Praktikum besorgt, und als ich gemerkt hab, dass das Praktikum nichts für mich war, mich sogar getraut es durch ein ehrliches Gespräch wieder abzubrechen. Es war kein Aufgeben oder Scheitern, ich habe daraus gelernt und bereue es auch nicht.

Danach bin ich zu einer Kurzausbildung (5 Tage + Prüfung) zum Rettungstrainer im Adventurepark gekomen und arbeite seit dem in zwei Kletterparks in der Region. Ab September hab ich einen FSJ-Platz in einer Psychiatrie, so, wie ich es mir gewünscht hatte. Ich kann sogar hoffentlich bis dahin ausziehen.

Wenn ich beim Auszug bin, muss ich aber auch erzählen, dass ich seit letztem Oktober nur noch bei meinem Vater wohne, nicht mehr bei beiden meiner Eltern. Meine Mutter und ich haben uns so heftig gestritten, dass ich seit dem nicht mehr bei meiner Mutter geschlafen habe.

***Triggerwarnung für diesen Absatz, Svv***

Mir ging es einige Zeit richtig schlecht. Das war auch das letzte Mal, an dem ich mich wirklich ernsthaft selbst verletzt habe und gleichzeitig sind dabei auch die nervigsten Narben entstanden, zu kurze Hosen werden für mein FSJ jetzt leider Tabu sein... *seuftz* ... naja is halt so.

Seit einigen Monaten verstehen wir uns zum Glück aber wieder besser. Wir haben uns auch schon gesagt, dass wir uns trotzdem noch lieb haben. Das hat mich in dem Moment vor Erleichterung fast zum Weinen gebracht.

Was ich allerdings leider immernoch hinauszögere, ist mein Outing vor meinen Eltern als pansexuell und vor allem als transgender, bzw. als genderfluid. Das ist etwas, was mir langsam wirklich wichtig wird, weil ich es hasse, das immer zu verstecken. Im Grunde genommen tu ich das gar nicht wirklich, ich laufe z.B. mit Binder an an ihnen vorbei... aber ich sorge dafür, dass sie zum Beispiel meinen Packer nicht finden und ich rede nicht darüber. Dass ich aber nicht immer weiblich sein will, wissen sie deswegen nicht. Ich hoffe, dass sie dann einige Dinge besser verstehen werden.

Und jetzt ist Schluss mit diesem Eintrag, man sieht sich.

23.5.16 21:41


For a moment of peace

Why do i get so calm when facing the possibility of death? It's kind of odd... even the thought of somebody pressing a gun to my head is kind of calming. I think, I would even start to laugh if somebody did that to me.. or at least somewhat enjoy the situation. Something that feels less calming is the thought of a person randomly slaughtering people with me in that persons reach.

The imagination of having my life on the line and feeling real is tempting. For example I like putting my hands around my neck and feel the beat of life and feal like really living. I don't have the intention of reallykilling myself then but i just like that feeling of power on the one side and reality on the other side.

In these moments my "bad" self is fully satisfied and feels really good allowing me some moments of peace. It makes the constant fight in my head easier to handle. I would really like to be tied to a bed once unabe to free myself and with no other people around to see or hear me. Then I finallycould let out this fight in my insides and act accordingly to what my "bad" self wants. Then I could finally have dome peace in my head again. I'm so fucking tired of putting up a fight all the time.

In the back of my head I almost always feel this tempting sensation of the urge to harm somebody. It seems like this urge is just waiting for a moment of weakness to take over. In addition it's always wispering when I'm alone: Come on, you want to see blood. There is no one around and the blade is just a few steps away. If you want to see blood but not harm anybody else then just slice your own skin, you know it'll be fun.

It's so god damn hard to always fight against that, especially in the last few days.

4.3.15 21:19


Was mich im Moment alles leiden lässt

1. Ich kriege immer wieder (unbegründet) Herzrasen und mir wird schlecht, vor allem, wenn ich grade mit anderen Personen zusammen etwas esse. Ich HASSE das. Man kann nicht mal eben entspannt zu McDonalds gehen. Ich muss zu jeder Tageszeit Angst haben, dass es gleich wieder anfängt.

2. Wenn ich alleine bin geht's mir der Regel nach sofort scheiße.

3. Ich schreibe April/Mai Abi. Fick den Scheiß. Gefühlt lernen schon alle... außer mir.

4. Meine Laune ist extrem instabil, ich kann in einem Moment bestens gelaunt sein und trotzdem kann nur der kleinste Trigger reichen, um mir wieder meine Monster in den Kopf zu setzen. Das kann auch schon nur ein Gedanke sein.

5. Das führt auch dazu, dass ich teilweise extrem impulsiv den Drang zur Selbstverletzung habe. (Und ja, ich gebe es ja zu, hin und wieder bin ich doch ganz froh, dass ich sehr schwer blaue Flecke bekomme.)

6. Ich bin teilweise sehr schnell reizbar, auch, wenn ich das nicht zeige.

7. Ich hasse mich.

8. So etwas wie eine definierbare Persönlichkeit habe ich nicht wirklich.

9. Das bedeutet auch, dass ich mir nie einig mit mir selbst bin. Deshalb hasse ich mich u.a. auch so sehr. 

10. Ich habe öfters mal den Drang, andere zu verletzen... und dabei lacht sich dann der Wahnsinn in mir einen.

11. Wenn mir jemand sagt, ich kann mit ihm über alles reden, dann ist er meistens sehr schnell wieder weg... weil ihm einfach nicht klar war, was er da gesagt hat. Deshalb hab ich Komplexe, Leuten meine Probleme zu erzählen, die mir helfen wollen.

12. Ich verliere viel zu oft Gedanken an Selbstmord. Dafür hasse ich mich ebenfalls.

13. Ich beobachte und bewerte ständig meine eigenen Gedanken. Das ist sozusagen eine rationale Denkweise, die auf alles andere in meinem Kopf wenig Einfluss hat, aber doch alles analysiert. Bah. Go fuck yourself brain.

14. Meine Eltern haben keine Ahnung von gar nichts.

15. Ich bezweifele stark, dass sich einiges davon jemals ändern wird.

16. Ich wechsel für meinen Geschmack zu oft das seelische Geschlecht.

17. Ich vergesse ständig Dinge.

18. Manchmal wird plötzlich alles zu viel und ich mache meine Augen zu weil das die Reizüberflutung abschwächt.

 

Ich habe bestimmt einiges ausgelassen aber wie gesagt: ich vergesse ständig Dinge.

8.2.15 23:50


Das machst du zum Glück nicht = Du kannst das eh nicht ?

Ich hasse es, wenn Leute mir sowas sagen wie: Darum muss ich mir bei dir ja keine Sorgen machen.

In dem Moment, in dem ich sowas zu hören kriege, macht mein Kopf das zu einer Herausforderung. Das klingt für mich dann wie: Du kannst das ja eh nicht. Du bist unfähig.

Was ich damit meine? Nehmen wir ein Beispiel: Ich habe mit meiner Therapeutin neulich mal wieder über das Thema Mordgedanken geredet. Daraufhin meinte sie(dem Sinn nach): Du wirkst auf mich nicht aggressiv genug dafür. Ich glaube eher dass du so perfektionistisch bist, dass du denkst, dass man so etwas nicht denken darf. Wenn du das tun würdest, wärest du ja ein Mörder.

Daraus hat mein Kopf gemacht: Das muss man nicht ernst nehmen. Das machst du sowieso nicht. Das sind nur ein paar Gedanken, die eh jeder hat, und um die du nur einen viel zu großen Wirbel machst. Deine Probleme sind eh alle nur eingebildet. (Und auf das letzte Nein was... echt jetzt? Das hätte ich nicht gedacht... danke für diese großartige Hilfe.

Woraus sich für mich so etwas wie eine Herausforderung ergibt, zu beweisen, dass ich das doch kann.

Dieses Prinzip lässt sich bei mir auf alles übertragen... wenn mir jemand sagt, dass er sich bei mir keine Sorgen um Essstörungen machen muss...  wenn mir jemand sagt dass ICH ja noch nie in einer Psychiatrie war, etc pp. Jedes mal mache ich daraus ein: Du bist eh zu schlecht dafür. Dasa bringt mich dann wieder dazu, beweisen zu wollen, dass das nicht stimmt.

Natürlich weis mein logisches Denken eigentlich, dass das kompletter Schwachsinn ist, aber das interessiert den Rest von mir nicht die Bohne.

3.2.15 19:36


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